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Selbstanzeige/Steuer-CD
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Selbstanzeige / Steuer-CD

Wie aus den Medien bekannt ist, werden die deutschen Steuerbehörden, trotz der rechtlichen Bedenken, die ihnen angebotene CD eines Informatikspezialisten der HSBC Private Bank in Genf ankaufen. Die Regierung ist bereit, dafür 2,5 Millionen Euro zu zahlen. Auch einigen Landesregierungen (Bayern und Baden-Württemberg) wurden weitere sensible Daten über so genannte Steuerflüchtlinge angeboten.

Für die Betroffenen stellt sich jetzt die Frage, wie sie darauf reagieren sollen.

Eine abschließende Empfehlung kann den Betroffenen sicherlich jeweils erst nach Kenntnis aller Fakten erteilt werden.

Entgegen den Verlautbarungen der Steuerbehörden und der Yellowpress besteht aber immer noch die Möglichkeit für die Betroffenen, im Wege der Selbstanzeige straffrei zu bleiben. Dazu ist es notwendig, die zurück liegenden Jahre nach zu erklären und die verkürzten Steuern nachzuzahlen. Hier ist grundsätzlich Eile geboten. Es ist damit zu rechnen, dass jedenfalls bei den „großen Fischen“ zeitnah Hausdurchsuchungen anstehen, wie dies im Fall Zumwinkel geschehen ist.

Für den Fall einer Hausdurchsuchung durch die Steuerfahndung gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Den Betroffenen steht es frei, einen Verteidiger zu informieren, der der Durchsuchung beiwohnt. Hier sollten im besten Fall Rechtsanwälte konsultiert werden, die ihren Schwerpunkt im Strafrecht haben. Daneben steht es dem Beschuldigten in diesem Fall frei, sich zur Sache zu äußern oder zu schweigen. Da es rechtlich höchst umstritten ist, ob es rechtlich zulässig ist, Daten, die auf diesem Weg erworben wurden zu verwerten, empfiehlt es sich, von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen. In Zusammenarbeit mit einem Verteidiger kann dann in Ruhe entschieden werden, ob man mit den Behörden kooperiert oder nicht.

Sofern Sie über die Abgabe einer Selbstanzeige nachdenken, stehen wir Ihnen mit unserer Fachkompetenz gerne für eine eingehende Beratung zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

 

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